Willkommen beim Klaane Sachsehäuser

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Die
Chronik – Teil 2

In Sachsenhausen gab es jetzt immer mehr Ebbelweiwirtschaften und Stuben. Es wurden teilweise bis zu 60 Ebbelwei-Schänken gezählt.

Ab 1911 führten Balser II. und seine Frau Sannche den „Klaane Sachsehäuser“ im Neuen Wall.
Zwei frohe Sachsenhäuser Buben brachten sie zur Welt. Den Adolf und den Heinrich. die Gäste kamen zu dieser Zeit aus den Sachsenhäuser Vereinen und der Nachbarschaft. Aber immer mehr Ebbelweifreunde aus der Frankfurter Altstadt fanden den Weg nach Dribbdebach. Man nannte sich beim Vornamen, liebte die Frankfurter Gemütlichkeit und den Sachsehäuser Ebbelwei.


Eine große Rolle spielten auch die Vereine. So war Balser Wagner der Mitbegründer der Gesangsabteilung des TSV 1857.
Die Wagners waren zeitweise mit fünf Sängern beteiligt. Ebenso gehörten sie aktiv der Turnerriege und den Handballern an. Heute noch treffen sich die Frankfurter Althandballer immer wieder beim „Klaane“.
Alle Gäste des „Klaane Sachsehäuser“, ob Sänger oder Sportler, haben das Gefühl, einer großen Ebbelwei-Familie anzugehören.

Johann Balthasar Wolfgang Wagner verstarb 1957 nach einem arbeitsreichen, frohen und erfolgreichen Leben im Alter von 84 Jahren.
Sein Sohn Adolf Wagner hat 1931 eine Wirtschaft in der Schweizerstraße übernommen, die noch heute unter seinem Namen mit großem Erfolg weitergeführt wird.
Heiner hingegen besuchte die Höhere Schule und schloß eine Banklehre ab, was ihm sicherlich bei seinen zukünftigen geschäftlichen Belangen von großem Nutzen war.

Ab 1939 hat dann Heinrich Wagner, genannt Heiner, mit seiner Frau Gretel, geb. Scheibinger, den „Klaane Sachsehäuser“ übernommen. Heiner hat es verstanden, das Erbe seiner Eltern würdig fortzuführen. Seine Frau Gretel brachte zwei gesunde Buben zur Welt, Wolfgang und Manfred Wagner.

Dann kam der tiefe Graben des Zweiten Weltkrieges, mit Militärdienst, Bombennächten und der völligen Zerstörung dessen, was die Vorfahren aufgebaut hatten. Als Heiner Ende des Jahres 1945 aus der Gefangenschaft zurückkam, begann man gemeinsam wieder mit den Aufbauarbeiten.

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